Marksuhl wählt den Bürgermeister

Am Sonntag wird in Marksuhl ein neuer Bürgermeister gewählt. Die Wahllokale haben von 8 bis 18 Uhr geöffnet – Marksuhler wählen im im Feuerwehrhaus (Bahnhofstraße 7), weitere Lokale für die Ortsteile finden sich im Dorfgemeinschaftshaus Burkhardtroda, im Gasthof „Elteschlösschen“ in Förtha und im Kulturhaus Eckardtshausen.

Martin Trostmann an der Talsperre Ettenhausen, die seit Jahren ein Problemfall ist. Foto: Sascha Willms Martin Trostmann an der Talsperre Ettenhausen, die seit Jahren ein Problemfall ist.

Amtsinhaber Martin Trostmann (57/parteilos) ist der einzige Bewerber. Aus diesem Grund können die Wähler Trostmann ankreuzen oder eine andere Person mit Vor- und Nachnamen und Beruf auf den Stimmzettel schreiben, sofern diese mindestens 21 Jahre alt ist und seit mehr als sechs Monaten im Ort lebt.

Martin Trostmann ist der der dienstälteste „Dorfschulze“ des Wartburgkreises. Wird er gewählt, wäre dies seine fünfte Wahlperiode seit 1990. Trostmann gehört auch zur Freien-Wähler-Fraktion im Kreistag, für die er am 25. Mai ebenfalls wieder kandidiert.

Dass in Marksuhl noch einmal ein hauptamtlicher Bürgermeister gewählt wird, liegt nur daran, dass die Gemeinde als Verwaltungsdienstleister für die Nachbarorte Wolfsburg-Unkeroda und Ettenhausen/Suhl fungiert. Die nötige Einwohnerzahl von 3000 weist Marksuhl selbst inklusive Ortsteilen nicht mehr auf. Trostmann rechnet deshalb in absehbarer Zeit mit einer Gebietsänderung.

Dass er keinen Gegenkandidaten hat, liege wohl auch daran, dass die Bezahlung für Bürgermeister für junge, qualifizierte Leute nicht attraktiv sei, meint Trostmann. Den Wahlabend verbringt er in Ilmenau, wo seine Tochter bei einem Chorkonzert mitwirkt.

15.03.14 / TA  / Foto: Sascha Willms

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